Susanne Schütte-Steinig // 21.04. bis 29.04.2017

 

Touching the Blank

Kaori Nakajima (JP), Susanne Schütte-Steinig (DE), Mirei Takeuchi (JP)

There is no such thing as „white“. Rather, „white“ exhausts solely in our Sensory perception. Therefore, we must not attempt to search for „white“. Instead, we must search for a way to feel the whiteness. Through this process, we gain an awareness of a white that is slightly whiter than the white we experience normally. This in turn makes us aware of the surprising diversity of whiteness found in our culture: we come to understand words such as silence and empty space, and distinguish the hidden meanings contained in them. As we achieve this rapport with white, our world glows more brightly, and its shadows deepen.“ Shiro, Kenya Hara, 2008/05/30

„The Blank“, das Weiße im Sinne von Leere durchzieht die Arbeiten der Künstlerinnen Nakajima, Schütte-Steinig und Takeuchi in unterschiedlicher Art und Weise. Während sich bei Nakajima der Untergrund auflöst und Tätigkeiten in ewiger Wiederholung transzendieren, untersucht Schütte-Steinig „das Weiße“ als einen alles miteinander verbindenden Kommunikationsraum. Für Takeuchi ist „das Weiße“ das, was bleibt, eine Abwesenheit, aus der Neues entsteht.

Im Rahmen der Ausstellung „Touching the Blank“ berühren sich diese drei Positionen der Leere und begegnen sich in ihr. Zarte, schattenwerfende Skulpturen Takeuchis, transparente, flimmernde Lichtbilder Nakajimas und performative Skulpturen Schütte-Steinigs bilden eine bewegte Leere in die der Betrachter eintritt.

Kösk,  Schrenkstraße 8,  80339 München

Eröffnung: 21. April 2017, 19.00 Uhr  + menschliche Bodeninstallation Susanne Schütte-Steinig

Finissage: 29. April 2017, 19.00 Uhr  + White Noise, Markus Muench. Live Sampling, Computer,  violin & more + weißes japanisches Essen